Vereine
Junggesellenverein "Frohsinn" Hallerbach
Die Jugendlichen organisierten sich früher im Junggesellenverein "Frohsinn" . Anlaufstelle und Treffpunkt war der Gasthof Witt in Hallerbach.
Gemäß der Aufschrift auf der alten Fahne wurde der Verein im Jahre 1919 gegründet. Das Motiv auf der Fahne soll folgendes symbolisieren:
- die Sonne als Zeichen der Jugend
- vorbeiziehende Wolken für die Nöte der Zeit
- die ineinandergelegten Hände als Zeichen des Friedens
Die Hallerbacher gingen beim Fähndelschwenken, das vielerorts auf einem Bierfass stehend vorgeführt werden mußte, sehr oft als Sieger hervor.

Josef Jungheim aus Schweifeld, geb. 1932, gest. 2007
Über Hallerbach
Dorfportrait Hallerbach vom 11.11.2008
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In Hallerbach leben heute rund 500 Einwohner.
Hallerbach ist umgeben von einer schönen Natur und Landschaft und wurde lange Zeit von den landwirtschaftlichen Aktivitäten der 4 Bauernhöfe geprägt. Seit einiger Zeit wird von diesen aber keiner mehr bewirtschaftet.
Die Natur ist ein Paradies für Spaziergänger und Wanderer. Dank des Heimat- und Verschönerungsvereins Windhagen finden Sie hier etliche Wanderwege, die bis weit in den Naturpark Westerwald sowie in das Naturschutzgebiet Siebengebirge führen.
Von Hallerbach aus ist man in ca. 15 Minuten am Rhein und auch Bonn und Köln sind in ca. 30 Minuten zu erreichen. Der Anschluß zur Autobahn A3 (ABA Bad Honnef / Linz) ist ca. 2 km entfernt.
Der Hallerbach
Er entspringt unterhalb des Asbergs.
Mit der Wasserkraft des Hallerbacher Baches wurden während der vergangenen Jahrhunderte Mühlen angetrieben - eine davon in Hallerbach.
Der Hallerbach bildete die Grenze zwischen den Gemeinden Vettelschoß und Windhagen was somit eine natürliche Grenze zwischen den Diözesen Köln und Trier darstellt.
Hallerbach – einst und jetzt –
-Ein Heimatlied –
(Melodie: Wohlauf, die Luft geht frisch und rein )
Kam einstens von Vierwinden her talabwärts man gestiegen,
Grüßt links und rechts ein schöner Wald, eh´s Dörflein sah man liegen.
Im Wiesengrund mein Hallerbach, so herrlich zwischen Wald und Hag,
im Kranz der Wälder, sonnenumglänzt, des Westerwaldes Perle.
***Valerie, valera des Westerwaldes Perle ***
Dann kam, o Schreck der R.A.D. (Reichsarbeitsdienst) schlug Wald und Busch viel Wunden.
Von Hallerbacher Herrlichkeit drum manches ist verschwunden.
Die Vöglein und der Wandersmann, sie schauen dich verwundert an
Und trauern um dich, Hallerbach, einst Westerwaldes Perle ****
Auch du, des Krieges Invalid´ musst dem Verkehr jetzt weichen: Kastanienbaum in Dorfes Mitt´ fällst unter harten Streichen.
Du sahest schon seit alter Zeit der Hallerbacher Freud´ und Leid.
Bleibst unvergessen, alter Freund, den Jungen und den Alten.
Doch schau, wie friedlich drunten liegt die Hallerbacher Mühle.
Das Mühlrad dreht sich um und um, trotz sommerlicher Schwüle.
Das Wasser rauscht, das Bächlein singt, mir´s wundersam im Herzen klingt:
Gott dank, dass sie noch immer da, die Hallerbacher Mühle ****
Auch du Kapellchen, bleib uns treu, du darfst uns nicht verlassen.
Wenn auch die Zeit macht vieles neu und misst mit neuen Massen.
Ein Heiligtum ist uns so not, wie Hungernden das täglich Brot, mag kommen, was auch kommen mag, dich schütze Gott allzeiten *****
(Strophe der Heimkehr aus dem Krieg)
Oh Heimatland, sie mir gegrüsst!
So oft hab ich an dich gedacht als Kriegsgefangener später.
Wenn ich mein Brot mit Tränen ass, weil ich die Heimat nicht vergass,
die traute Heimat Hallerbach, die Heimat meiner Väter*****

(Foto: Generalanzeiger)
Sehenswürdigkeiten
Kapelle in Hallerbach
Die "Dreifaltigkeits-Kapelle" steht heute unter Denkmalschutz und dürfte nach neuen Erkenntnissen auf einer heidnischen Kultfläche nach der Christianisierung im 8. Jahrhundert entstanden sein.
Nachforschungen ergaben, dass die Kirchengemeinde der Hallerbacher Kapelle zur Bruchhausener Pfarrei gute Beziehungen pflegte. Der Bruchhausener Pfarrer Servatius Wollersheim wurde an die Kapelle zu Hallerbach abgeordnet.
Das Innere der Kapelle ist nach einige Renovierungsarbeiten ein wahrhaft schmuckes Kleinod geworden. Das Patronatsfest (Kirmes) der Trinitatiskapelle zu Hallerbach wurde am ersten Sonntag nach Pfingsten gehalten.

Die Hallerbacher Mühle
Veraltete Einrichtungen, Unrentabilität, Baufälligkeit, ungenügende Wasserzufuhr und zu geringes Gefälle des Mühlengrabens sowie Überschwemmungen bei längerem Landregen oder winterlicher Schneeschmelze waren die Gründe für die Einstellung des Mühlenbetriebes.
Dann wurde die Mühle umgebaut und renoviert. Heute kennt man die "Hallerbacher Mühle" als Freizeit- und Erholungspark. Viele Menschen aus der Stadt wohnen dort in kleinen Blockhäusern sowie Wohnwagen und verbringen ihre Freizeit hier in der Natur. Mehr Infos finden Sie unter www.hallerbachermuehle.de

Der Kastanienbaum
Er wurde nach dem Krieg erneut in der Mitte des Dorfes gepflanzt und steht heute unter Denkmalschutz.

